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Anlagenlebenszyklus: Was er ist, die Phasen und warum er die Gesamtkosten senkt

Anlagenlebenszyklus ist das gesamte Leben einer Anlage, von der Kaufentscheidung bis zur Entsorgung: spezifizieren, beschaffen, in Betrieb nehmen, betreiben, instand halten und außer Betrieb nehmen. Ihn als eine Spanne zu steuern statt Stufe für Stufe hält die Gesamtkosten niedrig, denn der günstige Kauf wird oft zur teuren Anlage im Betrieb.

Warum ist der Anlagenlebenszyklus wichtig? 

Der größte Teil der Gesamtkosten einer Anlage wird lange vor dem ersten Ausfall entschieden, nämlich beim Spezifizieren und Kaufen. Betrachtet man jede Phase für sich, wird aus einem günstigen Kauf still die teure Maschine im Betrieb und in der Wartung. Das ganze Leben auf einmal zu sehen hält die Gesamtbetriebskosten unter Kontrolle.

Wie senkt die Steuerung des gesamten Lebenszyklus die Kosten? 

Der Anschaffungspreis ist der kleinere Teil der Rechnung. Eine günstigere Maschine kann im Betrieb mehr kosten; eine gesparte Inbetriebnahme zeigt sich Jahre später als Ausfall. Den Lebenszyklus zu steuern verbindet die Kaufentscheidung mit den Betriebskosten und der Instandhaltungsstrategie, und genau dort werden die Gesamtbetriebskosten wirklich entschieden. Es geht Hand in Hand mit einem vorbeugenden Instandhaltungsplan, der zur jeweiligen Lebensphase der Anlage passt.

Die Phasen des Anlagenlebenszyklus 

Vier Phasen und die Stelle, an der sie sich in der Kostenrechnung bemerkbar machen.

PhaseWas geschiehtKostenwirkung
Planen und beschaffenSpezifizieren und kaufenLegt den größten Teil der Gesamtkosten fest
InbetriebnahmeFunktion nachweisenBereitet den zuverlässigen Betrieb vor
Betreiben und instand haltenDie lange MitteWo die meisten Kosten anfallen
Außer Betrieb nehmenEntsorgen oder aufarbeitenRestwert am Lebensende

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