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Elektrische Wartung: Leitfaden mit Checkliste zur vorbeugenden Wartung für industrielle Anlagen

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Elektrische Wartung: Leitfaden mit Checkliste zur vorbeugenden Wartung für industrielle Anlagen

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Techniker führt elektrische wartung an einer Reihe von Schaltschränken in einer Industrieanlage durch und notiert Messwerte auf einem Tablet

Zusammenfassung: Sie verlassen sich täglich auf elektrische Systeme, um einen stabilen, konformen und produktiven Betrieb zu gewährleisten. Die Wartung erfolgt jedoch häufig durch fragmentierte Inspektionen, manuelle Dokumentation oder reaktive Eingriffe. Dadurch bleiben kritische Risiken unentdeckt, bis es zu Ausfällen kommt – eine Herausforderung, die Wartungsleitern und Elektroingenieuren, die für die  Anlagenzuverlässigkeit verantwortlich sind, nur allzu bekannt ist.

Nicht sichtbare Mängel wie lose Verbindungen, Isolationsverschleiß und Fehlfunktionen von Schutzvorrichtungen können sich über einen längeren Zeitraum unbemerkt ausbilden. Strukturierte Inspektionsprotokolle, vorausschauende Prüfmethoden und eine konsistente Dokumentation sind unerlässlich, um diese Risiken frühzeitig zu erkennen und kostspielige Ausfälle zu vermeiden.

Dieser Leitfaden zeigt, wie sich ein effektives Programm zur vorbeugenden Elektrowartung aufbauen lässt – durch strukturierte Wartungsplanung, standardisierte Verfahren und eine durchgängige Dokumentation, ergänzt durch eine praktische Checkliste für den täglichen Einsatz.

Was ist elektrische Instandhaltung?

Elektrische Instandhaltung ist die systematische Inspektion, Prüfung, Wartung und Reparatur von elektrischen Systemen, um einen sicheren, zuverlässigen und effizienten Betrieb zu gewährleisten. Sie umfasst Infrastruktur wie Verkabelung und Verteilertafeln sowie industrielle Anlagen wie Motoren, Transformatoren, Schaltanlagen und Steuerungssysteme. Das primäre Ziel ist es, Verschleiß frühzeitig zu erkennen und Ausfälle zu verhindern, bevor diese den Betrieb stören.

Bedeutung der elektrischen Instandhaltung

Die elektrische Instandhaltung gewährleistet Sicherheit, Zuverlässigkeit und einen stabilen Betrieb in Anlagen, die von elektrischen Systemen abhängig sind. Vernachlässigte Komponenten (z.B. lose Verbindungen, überlastete Stromkreise) können zu Bränden, Anlagenausfällen oder kostspieligen Ausfallzeiten führen.


Regelmäßige Inspektionen und vorbeugende Maßnahmen helfen, Probleme frühzeitig zu erkennen und sorgen für sichere Betriebsbedingungen. Diese entsprechen den internationalen Normen der Internationalen Elektrotechnischen Kommission (IEC) sowie den relevanten deutschen Vorschriften, wie etwa der DIN VDE 0105-100 und der Technischen Regeln für Betriebssicherheit (TRBS). Auch die Richtlinien der National Fire Protection Association (NFPA) sind in Bereichen mit erhöhten Brandschutzanforderungen von Bedeutung.


Planmäßige Instandhaltung bringt sowohl betriebliche als auch wirtschaftliche Vorteile mit sich:

  • Reduziert ungeplante Ausfallzeiten
  • Verlängert die Lebensdauer von Anlagen und Systemen
  • Verbessert die Energieeffizienz
  • Gewährleistet die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften
  • Senkt die langfristigen Reparaturkosten

➤ Neben dem Schutz von Personen und Vermögenswerten stellt elektrische Wartung sicher, dass der Betrieb ohne Unterbrechungen läuft und Systeme konstant leistungsfähig bleiben.


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Was sind die wichtigsten Arten der elektrischen Wartung?

Im realen Betrieb werden elektrische Wartungsstrategien anhand der Anlagenkritikalität, der möglichen Auswirkungen von Ausfällen sowie der verfügbaren Zustands- und Betriebsdaten festgelegt. In der Regel kommen dabei mehrere Wartungsansätze parallel zum Einsatz, Die meisten Anlagen kombinieren mehrere Ansätze, anstatt sich auf eine einzige Methode zu verlassen.

1. Vorbeugende Wartung

Planmäßige Wartung, die in festgelegten Intervallen durchgeführt wird, um die Ausfallwahrscheinlichkeit zu verringern.


Am besten geeignet für:

  • Sicherheitskritische Systeme
  • Vorhersehbarer Verschleiß
  • Wartungsintervalle des Herstellers

Typische Aufgaben:

  • Sichtprüfungen
  • Anziehen von Verbindungen
  • Reinigung von Schalttafeln und Gehäusen
  • Prüfung von Schutzvorrichtungen
  • Überprüfung der Erdung
  • Thermische Inspektionen

2. Vorausschauende Wartung

Wartung, die durch Zustandsdaten ausgelöst wird, die auf eine beginnende Verschlechterung hinweisen.


Am besten geeignet für:

  • Kritische Anlagen
  • Hochwertige Geräte
  • Datengesteuerte Abläufe

Gängige Methoden:

  • Wärmebildgebung
  • Motorstromanalyse
  • Ultraschallprüfung
  • Teilentladungserkennung
  • Überwachung der Str omqualität
  • Sensoren zur Zustandsüberwachung

3. Korrektive Wartung

Reparaturen, die nach Feststellung eines Defekts, aber vor dem vollständigen Ausfall durchgeführt werden.


Am besten geeignet für:

  • Festgestellte Probleme
  • Nicht kritische Geräte
  • Geplante Reparaturfenster

Beispiele:

  • Isolationsreparatur
  • Austausch von Komponenten
  • Korrektur loser Verbindungen

4. Notfallwartung

Ungeplante Reparatur nach einem Systemausfall oder einer elektrischen Störung.


Typische Fälle:

  • Kurzschlüsse
  • Ausfälle von Geräten
  • Ausfälle von Schutzvorrichtungen
  • Überhitzungsrisiken
  • Stromausfälle

Checkliste für die vorbeugende elektrische Wartung von industriellen Anlagen

Die Checkliste bildet eine methodische Grundlage für elektrische Wartungs- und Prüfprozesse. Ihre Wirksamkeit hängt jedoch maßgeblich von der Anpassung an die konkreten technischen Systeme und Betriebsbedingungen ab.

Checkliste vorbeugende elektrische Wartung (PDF)

Häufige elektrische Gefahren bei der Wartung

Zu den häufigen elektrischen Gefahren in Industrieanlagen gehören:

❌ Ausgefranste oder beschädigte Kabel

Können Kurzschlüsse, Brände oder Stromschläge verursachen

❌ Überlastete Stromkreise

Führen zu Überhitzung und erhöhtem Brandrisiko

❌ Unzureichende Erdung

Erhöht die Gefahr von Stromschlägen und Geräteschäden

❌ Defekte Leistungsschalter oder Sicherungen

Bieten keinen Schutz vor Überstrombedingungen

❌ Nicht ordnungsgemäß beschriftete Schalttafeln

Verursachen Verwirrung und Sicherheitsrisiken in Notfällen

❌ Anzeichen von elektrischen Verbrennungen oder Überhitzung

Weisen auf schwerwiegende zugrunde liegende Probleme hin, die sofortige Aufmerksamkeit erfordern

❌ Lose Verbindungen

Verursachen Lichtbögen, Überhitzung und schließlich Geräteausfälle

❌ Feuchtigkeit oder Korrosion

Beeinträchtigen die Isolierung und verursachen Stromschlaggefahr

❌ Überstrombedingungen

Belasten die Geräte und verkürzen deren Lebensdauer.

❌ Unzureichende Abstände

Verstoßen gegen Sicherheitsvorschriften und erhöhen das Risiko von Lichtbögen

❌ Veraltete Verkabelungssysteme

Entsprechen möglicherweise nicht den aktuellen Vorschriften oder sind für moderne industrielle Lasten nicht ausgelegt

❌ Fehlende oder beschädigte Abdeckplatten

Legen stromführende Komponenten frei und verursachen Stromschlaggefahr

❌ Unsachgemäße Verwendung von Verlängerungskabeln

Die Verwendung als permanente Verkabelung verursacht Brandgefahr

❌ Lichtbogenfehler

Entstehen durch beschädigte Isolierungen, lose Verbindungen oder durchbohrte Kabel.

❌ Unzureichender GFCI/AFCI-Schutz

Besonders kritisch in feuchten oder gefährlichen Industrieumgebungen.

Aufbau eines zuverlässigen elektrischen Wartungsprogramms

Basierend auf den Anforderungen der NFPA 70B sowie der deutschen Normen wie DIN VDE 0105-100, der Betriebsicherheitsverordnung (BetrSichV) und der DGUV Vorschrift 3 sollte Ihr elektrisches Wartungsprogramm (EMP) Folgendes umfassen:

1. Umfassende Bestandsaufnahme

Dokumentieren Sie alle elektrischen Anlagen und Systeme, einschließlich Schalttafeln, Transformatoren, Schaltanlagen, Motoren, Generatoren, USV-Systeme, Beleuchtung und Schutzvorrichtungen. Weisen Sie diesen Anlagen Kritikalitätsbewertungen zu, basierend auf ihrer Bedeutung für die Sicherheit, den Betrieb und die Wiederbeschaffungskosten.

2. Wartungsverfahren und -pläne

Erstellen Sie für jede Wartungsaufgabe schriftliche Verfahren und legen Sie Wartungszeitpläne fest. Orientieren Sie sich an den Empfehlungen des Herstellers sowie an den DIN VDE 0105-100-Richtlinien und den NFPA 70B-Empfehlungen und berücksichtigen Sie die Betriebsbedingungen Ihrer Anlage.

3. Zuständigkeiten des Personals

Definieren Sie klar, wer für die verschiedenen Elemente des Wartungsprogramms verantwortlich ist, einschließlich qualifizierter Elektriker, Wartungstechniker und Facility Manager. Achten Sie darauf, dass alle Mitarbeiter die erforderlichen Schulungen und Zertifikate gemäß den relevanten Vorschriften (z. B. DGUV Vorschrift 3) besitzen.

4. Integration des Sicherheitsprogramms

Ihr EMP muss elektrische Sicherheitsprotokolle gemäß NFPA 70E, Lockout/Tagout-Verfahren (LOTO), Anforderungen zum Lichtbogenschutz, Standards für persönliche Schutzausrüstung (PSA) und Notfallpläne enthalten.

5. Dokumentation und Aufbewahrung von Aufzeichnungen

Führen Sie detaillierte Aufzeichnungen über alle durchgeführten Wartungsarbeiten, Beobachtungen, ergriffene Korrekturmaßnahmen, den Zustand der Anlagen im Zeitverlauf, Testergebnisse und Messungen sowie die Schulungen und Qualifikationen des Personals.

6. Kontinuierlicher Verbesserungsprozess

Überprüfen Sie regelmäßig die Wirksamkeit Ihres Wartungsprogramms, analysieren Sie Ausfalldaten, aktualisieren Sie die Verfahren, integrieren Sie neue Technologien und bewährte Praktiken und passen Sie die Zeitpläne auf der Grundlage der Anlagenleistung an.

Elektriker prüft Sicherungsautomaten im Schaltschrank bei der elektrischen Wartung und Instandhaltung

Welche Normen regeln die elektrische Instandhaltung weltweit?

Elektrische Instandhaltungsprogramme müssen je nach Land, Branche und Betriebsumgebung mehrere Normen und Vorschriften erfüllen.

Vereinigte Staaten

  • NFPA 70 (National Electrical Code): Installationsnormen
  • NFPA 70B: Norm für die Wartung elektrischer Anlagen
  • NFPA 70E: Elektrische Sicherheit am Arbeitsplatz
  • OSHA 1910 Unterabschnitt S: Elektrische Sicherheitsanforderungen für die allgemeine Industrie
  • OSHA 1926 Unterabschnitt K: Elektrische Sicherheit im Bauwesen
  • IEEE-Normen: Gerätespezifische Wartungsrichtlinien

Internationale und regionale Rahmenwerke

  • Internationale Elektrotechnische Kommission (IEC): Globale Elektrizitäts- und Sicherheitsnormen (z. B. IEC 60364 für Niederspannungsanlagen)
  • EN 50110: Betrieb elektrischer Anlagen (Europa)
  • Nationale Verkabelungsvorschriften und Arbeitsschutzgesetze z. B. BS 7671 im Vereinigten Königreich, DIN VDE 0105-100 in Deutschland
  • Lokale und staatliche Elektrovorschriften, die strengere Anforderungen als nationale Normen stellen können

➤ Die Nichteinhaltung kann zu Verwarnungen, Geldstrafen, erhöhten Versicherungskosten, gesetzlicher Haftung im Falle von Vorfällen und in schweren Fällen zu Betriebsstilllegungen oder zum Verlust von Betriebsgenehmigungen führen.

Wie verbessert digitales Wartungsmanagement die elektrische Zuverlässigkeit?

Digitales Instandhaltungsmanagement erhöht die elektrische Betriebssicherheit erheblich, indem es geordnete Prozesse, konsistente Prüfungen und einen transparenten Überblick über den Anlagenzustand in Echtzeit ermöglicht. So lassen sich Risiken frühzeitig identifizieren und elektrische Systeme wirksamer instand halten.


✔️ Effektivere vorbeugende Wartung: Die automatisierte Planung hilft dabei, elektrische Anlagen in den richtigen Intervallen zu warten, bevor Ausfälle auftreten.


✔️ Frühzeitige Risikoerkennung: Datentrends und Überwachungsintegration ermöglichen es, Überhitzung, Isolationsdefekte oder ungewöhnliche Belastungen frühzeitig zu identifizieren.


✔️ Durchgängige Wartungshistorie: Zentralisierte Dokumentation schafft eine solide Grundlage für Fehlerbehebung und Ursachenanalyse.


✔️ Verbesserte Compliance: Die digitale Dokumentation unterstützt die elektrischen Sicherheitsvorschriften und liefert auditfähige Aufzeichnungen ohne zusätzlichen Verwaltungsaufwand.


✔️ Verkürzte Reaktionszeiten: Durch Echtzeit-Reporting lassen sich elektrische Störungen schneller identifizieren und beheben.


✔️ Analytisch gestützte Optimierung: Datenanalysen ermöglichen eine gezielte Priorisierung gefährdeter Anlagen und eine flexible, zustandsorientierte Optimierung der Instandhaltungsstrategie.


✔️ Höhere Anlagenverfügbarkeit und Zuverlässigkeit: Unternehmen profitieren von weniger Ausfällen, reduzierten Ausfallzeiten und einer längeren Lebensdauer der Anlagen.

Durchführung von elektrischen Inspektionen und Wartungsarbeiten mit flowdit

Im Rahmen elektrischer Wartungsprogramme fallen große Mengen an Inspektionsdaten, Testergebnissen, Maßnahmenprotokollen und Compliance-Dokumenten an. Werden diese Daten dezentral oder in unterschiedlichen Formaten gespeichert, leidet die Nachverfolgbarkeit, die Mustererkennung bei Ausfällen wird erschwert und Compliance-Nachweise bei Audits sind schwerer zu erbringen


Zentralisierte Erfassung sorgt dafür, dass jede Inspektion, Reparatur und vorbeugende Maßnahme einheitlich dokumentiert wird; und schafft Transparenz über Anlagenzustand, Wartungsleistung und operative Risiken

Als mobile-first CMMSunterstützt flowdit Wartungsteams bei der Durchführung elektrischer Inspektionen, der Echtzeitdokumentation von Ergebnissen und der automatisierten Verwaltung vorbeugender Wartungspläne - direkt vom Mobilgerät.


Unabhängig davon, ob Sie eine einzelne Anlage oder mehrere Standorte verwalten: flowdit integriert elektrische Wartungsdaten, standardisiert Prozesse und identifiziert Risiken frühzeitig.

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FAQ | Elektrische Wartung

Elektrische Vorbeugungswartung bezeichnet planmäßige Inspektions-, Test- und Instandhaltungsmaßnahmen an elektrischen Anlagen zur Minimierung von Ausfällen, Sicherheitsrisiken und ungeplanten Betriebsunterbrechungen.

Standardmäßig werden dabei Verteilungsanlagen, Schutzvorrichtungen, Motoren, Antriebe, Verkabelungen und Erdungssysteme überprüft. Inspektionsintervalle und Prüfverfahren basieren in der Regel auf den NFPA 70B-Richtlinien und werden gemäß Anlagenkritikalität und Betriebsumgebung individuell angepasst.

  • Elektrische Inspektionen dienen der Bewertung von Zustand und Betriebssicherheit der Anlagen durch Messungen sowie visuelle oder funktionale Kontrollen
  • Elektrische Wartung umfasst geplante Maßnahmen wie Reinigung, Festziehen oder Austausch von Verschleißteilen, um Ausfälle zu verhindern.
  • Reparaturen sind korrigierende Eingriffe, die nach einem aufgetretenen Defekt vorgenommen werden, um den regulären Betrieb wiederherzustellen.
  • Qualifizierte Elektriker oder zugelassene Elektrotechniker
  • Zertifizierte Wartungstechniker mit einer Ausbildung im Bereich Elektrotechnik
  • Autorisiertes Personal, das für bestimmte Aufgaben mit geringem Risiko geschult ist
  • Spezialisierte Auftragnehmer für Prüfungen, Schutzsysteme oder Hochspannungsarbeiten
  • Ingenieure oder technische Experten für Diagnosen und komplexe Systeme
  1. Punkte für die Sichtprüfung
  2. Reinigungs- und Instandhaltungsaufgaben
  3. Prüfverfahren (z. B. Thermografie, Isolationswiderstand)
  4. Abnahmekriterien
  5. Dokumentations- und Nachweisanforderungen
  • Stromerzeugungs- und -umwandlungsanlagen (Generatoren, Transformatoren)
  • Stromverteilungssysteme (Schaltanlagen, Schalttafeln, Verkabelung, Schutzvorrichtungen)
  • Steuerungs- und Automatisierungskomponenten (SPS, Antriebe, Schaltschränke)
  • Elektrisch betriebene Maschinen (Motoren, Pumpen, Produktionsanlagen)
  • Notstrom- und Sicherheitssysteme (USV, Notstromversorgung, Schutzschaltungen)
  • Geräte-ID, Standort, Schaltungsreferenz
  • Durchgeführte Arbeiten und Umfang
  • Gemessene Werte (Spannung, Strom, Isolierung, Durchgang, Temperatur)
  • Zustand vor und nach der Wartung
  • Mängel, Abweichungen, Sicherheitsrisiken
  • Ersetzte Teile mit Teilenummern
  • Prüfergebnisse und Geräte-IDs
  • Sicherheitsüberprüfungen und Bestätigung der Verriegelung/Kennzeichnung
  • Normen oder behördliche Vorschriften
  • Techniker, Datum, Unterschrift
  • Korrekturmaßnahmen und Empfehlungen

Die Häufigkeit hängt von der Anlagenkritikalität, den Umgebungsbedingungen und der Gerätehistorie ab.

Standardintervalle:

  • Monatlich: Sichtprüfungen

  • Vierteljährlich: Überprüfung kritischer Punkte

  • Jährlich: Inspektionen gemäß DIN VDE 0105-100 und DGUV Vorschrift 3

Ein risikobasierter Ansatz ist entscheidend, um den optimalen Inspektionszeitplan zu definieren.

Nicht zwingend. Ein hybrider Ansatz ist weit verbreitet – interne Mitarbeiter führen Routinekontrollen und Überwachungen durch, während Fachunternehmen für spezialisierte Prüfungen, Reparaturen und regulatorische Aufgaben beauftragt werden.

Zuverlässigkeit und Wartungseffizienz:

  • MTBF (Mean Time Between Failures): Zeit zwischen Ausfällen

  • MTTR (Mean Time To Repair): Zeit bis zur Wiederherstellung

  • PMC (Preventive Maintenance Compliance): Termingerechte Durchführung geplanter Aufgaben

  • Wartungsrückstand: Ausstehende Wartungsarbeiten

  • PMP (Planned Maintenance Percentage): Anteil geplanter Wartungsmaßnahmen

  • Reaktive Wartungsquote: Notfall- gegenüber geplanten Arbeiten

  • OEE (Overall Equipment Effectiveness): Verfügbarkeit, Leistung, Qualität

  • Anteil der Notfall-Arbeitsaufträge: Dringende Reparaturen

Sicherheit:

  • Häufigkeit elektrischer Zwischenfälle: Anzahl elektrischer Unfälle

  • LTIR (Lost Time Injury Rate): Verletzungen, die zu Arbeitsausfällen führen

  • Meldungsrate von Beinaheunfällen: Häufigkeit gemeldeter gefährlicher Situationen

  • TRIR (Total Recordable Incident Rate): OSHA-meldepflichtige Vorfälle

  • Wartungs- und Inspektionsaufzeichnungen
  • Prüfberichte mit Messungen
  • Kalibrierungszertifikate für Instrumente
  • Sicherheits- und Lockout-Tagout-Aufzeichnungen
  • Nachweise über Schulungen und Qualifikationen des Personals
  • Wartungshistorie der Geräte
  • Dokumentation von Korrekturmaßnahmen

NFPA 70B konzentriert sich auf Wartungsverfahren für elektrische Geräte, einschließlich Inspektionsverfahren, Prüfmethoden und Wartungsprogrammmanagement.

NFPA 70E befasst sich speziell mit der Sicherheit im Umgang mit elektrischen Anlagen und enthält Richtlinien zur Vermeidung von Lichtbogenunfällen sowie zum Schutz von Arbeitern, die in der Nähe solcher Gefahren arbeiten.

Spannungsschwankungen werden durch Messung der Systemleistung unter realer Last diagnostiziert, um die Ursache der Instabilität zu identifizieren.

  • Messen Sie die Spannung mit einem Netzqualitätsanalysator
  • Überprüfen Sie Lastschwankungen und Anlaufströme
  • Überprüfen Sie Anschlüsse, Erdung und Transformatoreinstellungen
  • Erkennen Sie Unwuchten, Oberschwingungen, Einbrüche oder Anstiege

Zu den Behebungsmaßnahmen können das Festziehen von Anschlüssen, die Umverteilung von Lasten oder die Anpassung von Geräteeinstellungen gehören.

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Marion Heinz
Editor
Content writer with a background in Information Management, translating complex industrial and digital transformation topics into clear, actionable insights. Keen on international collaboration and multilingual exchange.

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